Die Organisation der Zuger Springkonkurrenz

Das OK der Zuger Springkonkurrenz, vlnr: Christine Weber, Gregor Bruhin, Paul Annen, Susanne Caduff, Rahel Schlumpf, Ulrich Straub, Georg Straub, Susanne Zürcher, Luana Nyirö, Andrea von Rotz, Barbara Matter und Renata Straub (es fehlen Ruth und Willy Lindauer, Priska Häfliger, Mirjam Küng und Claudia Zgraggen).

Ein erfahrenes, eingespieltes Team ist für die Durchführung der Zuger Springkonkurrenz zuständig. Die Mitglieder des Organisationskomitees sind mit dem Pferdesport verbunden und wissen, was Reiter und Pferd benötigen, um optimale Leistungen zu erbringen.

Die Organisation der Zuger Springkonkurrenz war früher eine rein militärische Angelegenheit. Nach dem 2. Weltkrieg verlor das Pferd für Landwirtschaft, Transport und Armee rapide an Bedeutung.

Zuger Publikumsmagnet

Bereits in den 1930er Jahren wurde die Zuger Springkonkurrenz aber zu einem beliebten Publikumsanlass. Die Wettbewerbe für Dragoner und Unteroffiziere wurden durch ein Paarspringen auf ungesattelten Pferden ergänzt. Zum ersten Mal wurden eine Mikrofonanlage eingesetzt und Siegerwetten eingeführt. 1942 gewann bemerkenswerterweise erstmals eine Frau das leichte und mittelschwere Springen. Der Concours von 1956 umfasste Prüfungen für zivile Vereinsmitglieder, Dragoner und Unteroffiziere. Aus den Jahresberichten des Kavallerievereins geht hervor, dass immer wieder die gleichen Leute den Grossteil der Arbeiten erledigten. Die freiwillige Helferschar war stark angewachsen. Bis in die 1970er-Jahre arbeiteten zivile Helfer, Armee und Pfadfinder zusammen. Die Springkonkurrenz war damals kostenpflichtig. 1927 wurden 1500 Eintrittskarten verkauft.

Die Springkonkurrenz als Organisation

Die Organisation der Veranstaltung ist heute eine grosse Herausforderung. Mit zirka 1500 Starts gehört die Zuger Springkonkurrenz zu den wichtigsten Pferdesportanlässen der Schweiz. Bereits im Januar des Vorjahres wird der OK-Präsident für das Folgejahr von der Generalversammlung bestimmt und erhält somit den Auftrag, die Springkonkurrenz sportlich attraktiv zu gestalten und dafür zu sorgen, dass wirtschaftlich gearbeitet wird. Der Präsident trägt zusammen mit dem Jurypräsident die Verantwortung, dass die Veranstaltung reibungslos abläuft. Das OK umfasst 17 Personen und verfügt über professionell anmutende Ressorts. Alle OK-Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und verfügen über ihre eigenen Personalressourcen. Zur Besprechung und Koordination trifft sich das OK sieben Mal jährlich. An diesen Sitzungen wird ein detailliertes Protokoll erstellt. Zahlreiche weitere Sitzungen in kleinem Rahmen sind nötig, um Details zu besprechen: Infrastruktur, Zeitplan, Sportprogramm, Marketing. Wichtig ist bei allem die frühzeitige Planung sowie die Einhaltung von Terminen und Budgets.


Das Team

OK-Präsident
Gregor R. Bruhin, Zug

Vizepräsident /
Infrastruktur    
Georg Straub, Zug

Vereinspräsidentin
Susanne Zürcher,
Kappel am Albis

Sponsoring
Susanne Caduff-Keller, Zug
Ulrich Straub, Zug

Kassier
Andrea von Rotz, Rotkreuz

Sekretariat / Nennungen
Barbara Matter, Baar
Telefon 077 450 54 18

Presse / Marketing
Christine Weber, Zug

Festwirtschaft
Renata Straub, Zug
Mirjam Küng, Zug
Gasthaus Rathauskeller, Zug

Bar
Rahel Schlumpf, Steinhausen

Tombola
Luana Nyirö, Knonau

Arbeitseinsätze
Georg Straub, Zug

Abreitplatz
Priska Häfliger, Zug

Ordnungsdienst
Willy Lindauer, Rotkreuz

Funktionäre

Jurypräsident
Paul Annen, Risch

Parcoursbauer
Hans Blättler, Buttwil
Edi Hofmann, Rickenbach

Zeitmessung/
Beschallung
MSTS Moor Sports Timing Switzerland

Speaker
Fredy Spörri, Neuheim
Damian Müller, Hitzkirch
Werner Mattmann, Ibach

Sanitätsdienst
Rettungsdienst Neeser, Wohlen

Veterinäre
Dr. med. vet. Susanne Zürcher, Kappel a. A.
Dr. med. vet. Marco Hermann, Niederlenz

Hufschmied
Peter von Moos & Co, Meggen
Christian Heer, Schwyz



Auf Wiedersehen!

Ulrich Straub, OK-Präsident der Zuger Springkonkurrenz

Zum 100-jährigen Jubiläum der Zuger Springkonkurrenz 2013 habe ich mit meiner erfahrenen Kollegin Diana Duss (Vizepräsidium) das Amt des OK-Präsidenten übernehmen dürfen. Mein Vorgänger, Thomas Danz, hatte mich vor Jahren bereits einmal angefragt, ob ich zu einer Mitwirkung im OK zu gewinnen wäre.

Damals war ich noch politisch aktiv und aus zeitlichen Gründen nicht in der Lage, eine zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. Leider wurde mein lieber Kollege Thomas Danz dann im Jahre 2012 – kurz nach der Springkonkurrenz – durch das Schicksal eingeholt: er verunfallte tödlich. Mit der Hilfe meiner erfahrenen Kollegin haben wir gemeinsam 2013 die Jubiläumsveranstaltung als Grossanlass in Zug durchgeführt. Nebst dem sportlichen Teil fanden Umzüge und Darbietungen von ehemaligen Kavallerieverbänden sowie von Kavalleriemusik und Freidressurdarbietungen statt. Es hat mir grosse Freude und Spass bereitet, diesen Anlass durchzuführen, weswegen ich mich entschlossen habe, wiederum als OK-Präsident zu kandidieren. In der Folge hat mich der Kavallerieverein weitere sechs Jahre – jedes Jahr von neuem – mit dieser Aufgabe betraut.

Dieses Jahr vereine ich meinen runden Geburtstag mit der Gründung der «Dragoner 1913», die neue Gönnervereinigung der Zuger Springkonkurrenz. Am 29. April 2019 wurde der Verein «Dragoner 1913» durch Dr. med. vet. Susanne Zürcher (Präsidentin des KV Zug), Philipp Buhofer (ehem. Vizepräsident des KV Zug) und Adrian Risi (Mitglied der Sportkommission Kanton Zug) und mir ins Leben gerufen.

Ich habe das Präsidium der Gönnervereinigung übernommen und übergebe deshalb den Präsidentenstab des OK einem jüngeren Kavallerievereinsmitglied, nämlich Gregor Bruhin. Ich habe grosses Vertrauen in ihn – er ist militärisch und organisatorisch gebildet und verfügt über Kontakte im Pferdesport sowie in der Zuger Gesellschaft. Dies sind die Voraussetzungen, die ein Präsident neben den Aufgaben als «Bettelstudent» zu erfüllen hat.

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Anreise zum Stierenmarktareal

Teilnehmer mit Pferdetransporter

Autobahn A4a, Ausfahrt Nr. 2 Zug/Steinhausen/Cham Ost, Richtung Zug einspuren, weiter alles geradeaus Richtung Zug. Beim 4. Lichtsignal nach der Autobahn links Richtung «Herti», dann der Strasse um die Rechtskurve folgen bis zur Ausschilderung respektive Einweisung durch den Verkehrsdienst.
Im Navi «Hertizentrum 1, Zug» eingeben.


Besucher

Bitte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an­reisen.
Stadtbahn S1 bis Haltestelle Schutz­engel oder Bus Linie 6 bis Haltestelle Stadion.
Besucher, welche mit dem Auto anreisen, bitte auf den umliegenden öffentlichen Parkplätzen parkieren.


OK Zuger Springkonkurrenz – Ulrich Straub, Präsident – Lüssiweg 37 – 6300 Zug – Telefon 041 729 40 90

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